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Diese 11 Fragen haben wir für stylight beantwortet.

Charlotte Andersson ist Junior Fashion Editor bei stylight. Sie wurde durch Zufall auf clomes aufmerksam, fand unser Konzept super und wollte im online Magazin von stylight über clomes.ch berichten. Diese Chance haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Den Beitrag über clomes kannst du jetzt auf stylight lesen.

Diese 11 Fragen waren die Grundlage für den Beitrag, der auf stylight online ist.

 

 

Was war Eure Vision für clomes.ch?

Für uns war von der ersten Minute an klar, dass wir individuelle, handgefertigte Produkte mit einer Geschichte anbieten wollen. Wir wollten uns vom Mainstream abheben. Wir wollten einerseits eine Plattform für junge Designer sein und anderseits den Leuten in der Schweiz etwas bieten, das sie sonst nirgends bekommen.

Dann sehen wir uns auch als Vermittler von gewissen Werten in Bezug auf das Einkaufsverhalten. Wir möchten den Wert der Produkte vermitteln, den sie verdienen. Ganz nach dem Motto: „Weniger ist mehr“. Gönne dir ein langlebiges Produkt, das eine persönliche Geschichte mit sich trägt. Am Ende bereitet dir dieses viel mehr Freude, als viele bedeutungslosen und anonyme Produkte.

clomes Showroom

Gab es, abgesehen von dem was ihr über die Idee auf eurer Seite schreibt, noch etwas Anderes, das euch dazu anspornte das Unternehmen zu gründen?

Ja, wir wollten den gemeinsamen Wunsch vom eigenen Business verwirklichen.

 

Woher kommt eure gemeinsame Liebe für Mode?

Aus dem Herzen. Die ganze Idee für clomes.ch ist aus dem Herzen entstanden und reicht weit über den Begriff Mode hinaus.

 

Aus welchen Berufsfeldern kommt ihr?

Wir haben beide eine kaufmännische Grundausbildung und arbeiteten in verschiedenen Bereichen in verschiedenen Unternehmen. Bankwesen, Beschaffung im Handel, Marketing, Finanzen, usw. Man könnte sagen, wir sind Allrounder.

 

Habt ihr eine Preisgrenze?

Nein nicht wirklich. Wenn das Produkt den Preis rechtfertigt, ist es stimmig für uns. Da legen wir uns nicht fest. Trotzdem gestalten wir unser Sortiment so, dass du bei uns für 10.- was findet, aber auch für mehr, wenn du dir was grösseres gönnen möchtest.

clomes Showroom

Was ist euer täglicher Ansporn?

Unsere Philosophie hat sich in den letzten Jahren verbreitet. Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen Freude an unserer Arbeit haben. Wir haben sehr viel Herzblut in unser Projekt gesteckt, dürfen dafür aber auch sehr viele schöne Geschichten von glücklichen Kunden und Designern entgegennehmen. Wir durften kleine Labels von Anfang an begleiten und mit ihnen gemeinsam wachsen. Das ist schön und spornt uns an, täglich unser Bestes zu geben.

 

Wo „sucht“ ihr nach neuen Designern und wie entscheidet ihr ob sie zu euch passen? Und was haben alle Designer, die ihr „aufnehmt“, gemeinsam?

Inspirationsquelle Nr. 1 ist wohl Instagram. Am Ende ergibt sich dann das Eine aus dem Anderen. Heute erhalten auch wir sehr viele Anfragen von jungen Labels, die mit uns zusammenarbeiten möchten. Wir „suchen“ nicht nur, wir werden auch gefunden.

Unsere Designer verbindet ein simples, alltagstaugliches Produkt, dass sich trotz (oder gerade wegen) seiner Einfachheit vom Mainstream abhebt. Zeitlos und langlebig sollen die Produkte in unserem Sortiment sein. Und genau diesen Wert vermitteln auch alle unsere Designer.

 

Wie entscheidet ihr welche Teile es in den Shop schaffen? Entscheidet ihr nach eurem Gefühl? Oder orientiert ihr euch nur an den Trends?

Mit dem richtigen Riecher, die Bedürfnisse unserer Kunden befriedigen zu können. Trends sind vergänglich. Wir orientieren uns deshalb mehr an zeitloser Schönheit. Unsere Produkte sollen lange Freude bereiten.

 

Ihr habt Clomes innerhalb eines Jahres aufgebaut, wie dürfen wir uns dieses vorstellen? Gibt es Dinge die ihr anders machen würdet, wenn ihr heute nochmal eine Firma gründen würdet? Und was denkt ihr hat euch am meisten geholfen?

Wenn jemand behauptet, alles richtig gemacht zu haben, dann war genau diese Aussage sein erster Fehler. Klar haben wir Dinge falsch gemacht und würden wir kleinere Punkte heute vielleicht anders machen. Aber das wussten wir ja auch erst im Nachhinein.

Viel wichtiger erachten wir die Tatsache, dass wir gemacht haben und nicht einfach nur darüber gesprochen haben, was wir machen wollen. Es ist viel wichtiger die Dinge einfach anzupacken, als sie von Anfang an richtig zu machen. Uns war wichtig, dass wir uns immer selbst treu bleiben und nicht auf Investoren angewiesen sind. Aus diesem Grund haben wir uns den vorhandenen Mitteln und dem organischen, langsameren Wachstum versprochen.

Wir waren über 3 Jahre nebenbei als Angestellte in Unternehmen tätig und haben clomes mal so nebenbei gemeistert. Damit opfert man einen grossen Teil seines Lebens und das persönliche Umfeld braucht viel Verständnis dafür. Doch wie sagt man so schön… Von nichts kommt nichts.

 

Was könnt ihr jungen Menschen, die sich selbstständig machen möchten mit auf den Weg geben?

Hast du eine Idee? Dann setzte sie um und sprich nicht nur darüber.

Und wenn du dich dafür entschieden hast, dann bleib am Ball und beweise Durchhaltewillen. Es gibt, gerade am Anfang, viele Tiefs zu bewältigen und sehr viele Zweifel, mit denen du dealen musst. Gibt nicht auf und kämpfe für dein persönliches Projekt.

Es lohnt sich!

 

Wo seht ihr clomes.ch in drei Jahren?

Unser nächstes grosses Ziel ist es, dass wir unsere Produkte auch nach Deutschland und Österreich versenden können. Wir erhalten sehr viele Anfragen aus Deutschland und Österreich und wir wollen diesen auch gerecht werden. Aktuell versenden wir ausschliesslich in der Schweiz. Wir stecken aktuell in den Abklärungen, wie wir die Zollhürde am sinnvollsten meistern. Es lohnt sich also an uns dran zu bleiben.

Wo uns die Reise effektiv hingeführt hat, sagen wir dir dann in drei Jahren ;-) Ideen für die Weiterentwicklung von clomes haben wir genügend.

Interview Ende

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