Darum gehört Holzspielzeug in jedes Kinderzimmer

Holz ist ein natürlicher und nachwachsender Rohstoff. Ein Teil unserer Natur. Von der Natur lernen und profitieren Kinder. Sie schenkt Ihnen Ruhe, Raum für Kreativität und weckt die Neugierde. Da man meist nicht den ganzen Tag mit den Kindern herausgehen kann, ergibt es doch Sinn, die Natur ins Kinderzimmer zu lassen.

Warum Kinder mit Spielzeug aus Holz spielen sollten

Pädagogisch sind Holzspielzeuge wertvoll. Sie sind «echt», im Sinne von naturbelassen, und authentisch.

Ich bevorzuge Spielsachen mit minimalistischem Design. Unaufgeregt und schlicht. Häufig findet man das nur bei hölzernen. Es überfordernd nicht die Sinne der Kleinen. Denn so manch buntes Plastikspielzeug mit akustischen Extras und unzähligen Schnickschnacks ist mir zu aufdringlich.

Ich mag es, wenn man den Kleinen mit wenig den nötigen kreativen Freiraum gibt. Das sagen auch Experten. Sanfte Impulse fördern die Fähigkeiten in jeglicher Hinsicht.

Spielzeuge aus echtem Holz, ohne Sperrholz oder anderen Verklebungen, ist einzigartig und schön. Es zeigt das Leben eines Baumes. Linien und Strukturen sind wie Muttermale am Körper eines Menschen. Sie sind kein Mangel, sondern zeigen dessen Natürlichkeit.

Spielzeug aus Holz ist insgesamt beständiger und robuster. Es kann über Generationen weitergegeben werden. Auch ich habe als Kind mit Holzklötzen gespielt, die bereits meine Grossmutter aufeinandergestapelt hat.

Holz ist auch aus gesundheitlicher Sicht sinnvoll

Hast du auch schon einmal etwas über gesundheitsschädigende Kinderspielzeuge gelesen? Ich auch. Ich bin aufgehorcht und habe mich gewundert, warum das überhaupt verkauft werden darf. Deshalb habe ich mich schlau gemacht.

Eine Untersuchung der Stiftung Warentest hat vor zwei Jahren gezeigt, dass jedes sechste Spielzeug mangelhaft ist. Die Gefahr lauert vor allem dort, wo man sie nicht sieht – in den Inhaltsstoffen. Manche gelten als giftig und können schon in kleinen Konzentrationen massive Schäden beim Kind hervorrufen.

Darauf solltest du beim Kauf von Spielzeug achten

Vor allem Spielsachen aus Plastik oder aus synthetischen Materialien sind problematisch. Darin verstecken sich oft nicht empfehlenswerte Stoffe.

Unter anderem geht es um die Verwendung von Duftstoffen. Sie stehen unter Verdacht bei Kindern Allergien und Depressionen auszulösen. Auch im Visier sind sogenannte Phthalate, die als Weichmacher in manchen Kunststoffspielsachen eingesetzt werden. Sie gelten als krebserregend. Das klingt alles sehr bedrohlich und intransparent. Mit Holzspielzeugen verhinderst du bereits eine Reihe dieser Risiken. Grundsätzlich kannst du schauen, dass das Spielzeug die europäische Norm EN 71 einhält. Die Norm versichert dir, dass die Sicherheitsbestimmungen für Spielwaren eingehalten werden.

Es gibt ein paar Dinge, die du beim Kauf von Holzspielzeug zusätzlich beachten kannst, damit du deinen Kindern beruhigt beim Spielen zuschauen kannst:

1. Naturbelassenes Holz

Holz ist eine vielseitige Alternative. Ist es unbehandelt, kann man auch beruhigt sein, wenn es das Kind in den Mund nehmen möchte. Insbesondere im Lack stecken oft Schafstoffe. Am besten kaufst du naturbelassene Hölzer. So kann das Kind den Baum fühlen und motorische Fähigkeiten entwickeln. Der Tasthunger des Kindes wird gestillt.

Für die Kleinsten eignen sich Spielsachen aus Buchenholz. Es ist ein solides Holz, woran auch geknabbert werden kann. Ich mag die Beissringe von the wandering workshop.

Die Bewegung des Beissrings und deren Klang (ein süsses Klak-Klak) stimulieren das Baby in seinem Entwicklungsstadium. Ideal, um die Welt mit dem Mund und den Händen zu entdecken. Das Baby kann das Spielzeug einfach halten und schütteln. Holz hat natürliche und antibakterielle Eigenschaften, weshalb es sich perfekt als Beissring eignet.

Für die Grösseren ist Lindenholz toll. Es ist vergleichsweise leicht und daher ideal zum Spielen, Stapeln und Bauen.

Es lässt Kindern die Freiheit, auszuprobieren.

Erlenholz ist auch beliebt. Es ist vergleichbar mit Lindenholz und leicht zum Verarbeiten, da es nicht reisst. Ein schönes Beispiel, was man aus Erlenholz machen kann, sind die schlichten Autos von Pinch Toys.  

2. Nachhaltige Waldwirtschaft

Nachhaltig bedeutet, dass die Umwelt geschont wird.

Hat das Holz eine FSC oder PEFC Zertifizierung? Super!

Die Vermerke versichern dir, dass das Holz aus regionaler oder nachhaltiger Waldwirtschaft stammt und laut Experten die höchsten ökologischen Kriterien erfüllt. Es wird ressourcenschonend und im Einklang mit der Natur gewirtschaftet.

3. Farbe auf Wasserbasis

Werden die Produkte nachhaltig produziert, werden keine schadstoffreichen Farben verwendet.

Schau, dass die Farbe nicht auf organischem Lösungsmittel basiert, sondern auf Wasser. Organische Lösungsmittel können sich verflüchtigen und noch nach Jahren gesundheitsschädigende Auswirkungen haben.

Auf Lacke kann auch verzichtet werden. Kinder lieben es, mit den Fingerchen über die natürliche Struktur des Holzes zu fahren und zu spüren, was der Baum in seinem Leben alles erlebt hat.

Das spürt man vor allem beim russischen Label Raduga Grez. Der Name lässt sich mit „Regenbogen der Träume“ übersetzen.

Alle Holzspielzeuge von Raduga Grez werden in dem Familienbetrieb (3. Generation) in der eigenen Werkstatt hergestellt. Sie entstehen in einer Umgebung voller Liebe in einem russischen Bergdorf.

Dabei werden ausschliesslich schadstofffreie und ökologische Materialien und Farben (auf Wasserbasis) verwendet. Das Holz stammt unter anderem aus Teilen des Baumes, die von anderen Unternehmen nicht geschätzt werden. Die Strukturen des Baumes, die sich mit dem Alter gebildet haben, sind in den Spielsachen wiederzufinden.

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